Schulschießen in Cammer

Am 13.04.2019 trafen sich die Mitglieder der Kreisgruppe zum Schiessen auf der Standortschiessanlage in Cammer.

Ca. 55 angemeldete Teilnehmer erschienen, um weitere Wertungsübungen für die Schützenschnur abzulegen und das eigene Schießergebnis zu verbessern. Geschossen wurde das G-36, das MG-3 und die P8.

Die RK Herford stellte Funktioner und den Leitenden für das G-36 Schießen.
Nach Aufbau und Frühstück fiel pünktlich der erste Schuss. Mit 16 Schuss im Magazin wurden im Vorgehen verschiedene Anschlagsarten geschossen. Liegend, stehend, kniend, alles war dabei.

Die Funktioner des Standes, mittlerweile ein eingespieltes Team, nutzten die Gunst der Stunde und wiesen weitere Kameraden der RK in die Funktion „Aufsicht beim Schützen“ ein. Treffer- und Schußzählung, Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und Hilfestellung beim Schuss – da ist die Aufsicht gefragt.

Gegen 14:00 Uhr fiel der letzte Schuss, sodass nach Waffenreinigen und Rückbau um 14:45 Uhr das Abschlußantreten statt fand.

Waffenausbildung Teil II

Am Samstag, den 16.03.2019 fand wieder eine Handwaffenausbildung statt, die sich an die Ausbildung vom 06.02.2019 anschloss – jedoch mit einer kleinen Änderung: Die Ausbildung fand erstmals wieder auf dem Wasserplatz statt!

Im und um das Gebäude herum konnten wieder viele Reservisten ihre Fähigkeiten an den Handwaffen erneuern, vertiefen oder perfektionieren. Bei bestem Wetter wurde wieder P8, Uzi, G36, MG-3 und das MG-5 ausgebildet.

Zur Verpflegung wurde dieses mal nicht die Truppenküche ausgewählt, sondern es wurden die Möglichkeiten des Wasserplatzes genutzt – hieß hier: Grill an!

Waffenausbildung mit dem MG5

Am 06.02.2019 fand eine Waffenausbildung zur Vorbereitung der diesjährigen Schießen statt. Stationen mit G36, P8, Uzi, MG3 und erstmals mit dem MG5 standen bereit.

Rund 50 Reservisten hatten sich am Abend in der HvB Kaserne eingefunden, um nach dem gemeinsamen Essen an der Ausbildung teilzunehmen. Die Stationen wurden durch einige RKs besetzt, die RK-Herford bildete am G36 aus. Rolf und Mirko führten durch die Ausbildung und vermittelten Grundlagen und Sicherheitsvorschriften, vielen Dank an die Kameraden!

Besonderes Highlite war die Vorstellung des neuen MG5 durch einen aktiven Soldaten der Truppe. Technisch wurde einiges vom MG3 übernommen, sodass beispielsweise die Erdlafette oder die häufig verbauten Lafetten auf den Fahrzeugen weiterhin nutzbar sind. Das Kaliber hat sich nicht verändert, aber es ist jede Menge Zubehör dazu gekommen, wie beispielsweise Gurttaschen oder das optische Visier.

Die Handhabung hat sich ein wenig verändert und mit dieser Waffe dürfen nur noch Zerfallgurte geschossen werden.

Die Ausbildung soll im Laufe des Jahres nochmals wiederholt werden und eventuell haben wir zum Jahresende Gelegenheit, diese neue Waffe in Cammer zu schießen.

Volkstrauertag 2018

Auch in diesem Jahr erweist die RK-Herford den gefallenen Soldaten am Mahn- und Ehrenmal Bergertor die Ehre. Zusammen mit Britischen Soldaten und Vertretern der Jüdischen Gemeinde und des Bundes der Vertriebenen, Vertretern aus Rat und Verwaltung und vielen anderen, stellte die RK u.a. die Ehrenwache.
Die RK bedankt sich bei den teilnehmenden Kameraden für den außergewöhnlichen und repräsentativen Einsatz!

Borris 2018

Vom 06.04. bis 08.04.2018 fand das  „Gruppengefechtsschießen in Borris 2018“ statt, an dem die Kreisgruppe mit 11 Reservisten und dem FwRes unter Leitung von Fw Schröter teilnahm. Dabei war unsere RK mit 7 Mann vertreten.

Der Ablauf

Am Freitag Nachmittag verlegten die Teilnehmer bei bestem Frühlingswetter nach Sonderborg, wo sie von den Dänischen Kameraden empfangen wurden. Nach Waffenempfang und Versorgung verlegten wir mit sechs Fahrzeugen nach Borris, wo wir am späten Abend unsere Unterkünfte bezogen.

Am folgenden Morgen verlegten wir nach dem Frühstück gruppenweise mit Bullis auf die Schießbahn. Bis zum Nachmittag konnten wir unter Sonnenschein an zahlreichen Gefechts- und Einzelschießen teilnehmen; Gruppengefechtsschießen heraus aus verschiedenen Stellungssystemen oder Vorgehen im Felde – hier wurden zahlreiche Facetten des Schießens geboten.

Samstagabend stand das Nachtschießen an – heraus aus befestigten Stellungssystemen übten wir auf den herannahenden Feind den Feuerüberfall und die anschließende Bekämpfung des Feindes unter schwerer Artilleriewirkung.

Nach Rückbau der Schießbahn verlegten wir gegen 00:00 Uhr zurück in die Unterkünfte und genossen dort unser Dienstabschlußbier.

Am Sonntag morgen fuhren wir nach dem Frühstück zurück nach Sonderborg. Hier wurde Waffen und Ausrüstungsteile gereinigt, gezählt und verstaut. Nach dem Gruppenfoto saßen wir bei Hot Dogs und Kaffee zusammen und ließen das Wochenende Revue passieren, bevor wir uns gegen 14:00 Uhr wieder auf den Heimweg machten.

Das Resumé

Mit den Dänen zu schießen bedeutet für den Deutschen umzudenken. Die Dänische Waffenausbildung sieht Situationen und Übungen vor, die der Deutsche Reservist aus dem Dienstleben nicht kennt – beispielsweise das Schießen mit dem Gewehr um 90 Grad verkantet durch einen etwa 4cm hochen Schlitz, oder das Vorgehen im Gelände und die gleichzeitige Bekämpfung des Feindes aus der Bewegung heraus ohne abzuknien.

Trotzdem stand das Thema Sicherheit sehr im Vordergrund. Schnell hatten auch die Teilnehmer die Kommandos gelernt, die das erste mal in Dänemark dabei waren. Drillmäßig wurde an allen Schießbahnen für alle Soldaten die Sicherheitsüberprüfungen geübt.

Für die Teilnehmer war das Wochenende ein toller Erfolg – es gab weder Verluste noch Verletzte zu beklagen. Alle sind wieder heil zu Hause angekommen und freuen sich nun auf das Schulschießen am nächsten Samstag in Cammer.

Unser Dank

An dieser Stelle vielen Dank an alle Dänischen Kameraden, die uns sehr gut unterstützt und nie die Geduld verloren haben. Wir hatten zusammen eine Menge Spass und konnten uns bei zahlreichen Gesprächen über militärische, aber auch private Dinge austauschen.

Bild- und Videomaterial

Das Gefechtsschießen wurde von einem Media-Team begleitet. Bilder des Teams könnt ihr hier anschauen: KLICK

Ein Video des Teams

Eigenes Bildmaterial:

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Wanderpokalschießen in Bad Salzuflen

Am 24. März 2018 haben 7 Kameraden der RK Herford am Wanderpokalschießen der RK Bad Salzuflen auf dem Obernberg teilgenommen.
Geschossen wurde mit Kleinkaliber Pistole auf 25m und Kleinkaliber Gewehr auf 50m.
Die RK Herford hat hier wieder – mit teilweise hervorragenden Leistungen – gut abgeschnitten.
Beim Schießen mit Pistole erreichten unser 1. Vorsitzender Patrick Bridgen und Rolf Gersmeyer den 1. und 2. Platz. Darüber hinaus belegte Patrick in der Gesamtwertung den 2. Platz.

Neben dem Schießbetrieb haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen – über viele sicherheitspolitische und allgemeine Themen ausgetauscht.

Es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an die Kameraden aus Bad Salzuflen.

Abschlussschiessen 2017 in Cammer

Am 11.11.2017 fand unser diesjähriges Abschlussschiessen in Cammer statt. Bei feucht-kaltem Novemberwetter fanden sich um 7:00 Uhr rund 130 Teilnehmer auf der Standortschiessanlage ein.

Nachdem die Schiessbahnen aufgebaut, die Funktionier eingeteilt und alle Teilnehmer ein gutes Frühstück zu sich genommen hatten, fiel der erste Schuss.

Geschossen wurde Schulschiessübungen mit den Waffen Pistole, MG und zur Überraschung einiger, das G3.

In den Pausen wurde viel geredet – und die RK nutzte die Gelegenheit, die Jahresplanung 2018 auf den Weg zu bringen. Mehr dazu im Newsletter, der in Kürze zugesandt wird.

Hier einige Bilder der Veranstaltung:

Ob´s stürmt oder schneit…

Ein Bericht unseres Kameraden HGzSdR Rolf Gersmeyer zur ZMZ Übung am 07. und 08.Oktober 2017

Nun gut, geschneit hat es nicht, aber dafür kam der Schnee in flüssiger Form in rauen Mengen vom Himmel.

Das hat aber Herforder und Mindener Reservisten nicht davon abhalten können, am Wochenende,  07.10. – 08.10.2017, ihre militärischen Fähigkeiten aufzufrischen und Durchhaltevermögen trotz widriger Umstände zu zeigen.

Zunächst galt es auf Grund krankheitsbedingter Ausfälle unter den Funktionern und Organisatoren, FwRes und Kreisvorstand sowie den damit verbundenen Ausrüstungsengpässen, die Übung kurzfristig an die Gegebenheiten anzupassen und durchzuführen. Hierfür gebührt unserem Hfw Siegbert (Olli) Barg und seinem Team großes Lob.

Es ist hier zu erwähnen, dass HFw Barg einfach alle Funktionen (Umstellung der Übungsinhalte, Übungsleitung, Versorgung) überaus erfolgreich übernommen hat.

Die übenden Soldaten wurden in zwei Gruppen zu je ca. 10 Soldaten aufgeteilt. Während die Gruppe Fw Schröter, unter Anleitung des OSTG Burschel noch mal das gefechtsmäßige besetzen von Schlauchbooten und das Übersetzen auffrischte, stellte die Gruppe  HG Gersmeyer  Abmarschbereitschaft her und marschierte ( ja richtig gelesen – per „Fuß-Bus“) vom WÜPL (Wasserübungsplatz) zum Übungsplatz Lerbeck. Dabei führten die Soldaten jeweils ihr Kampfgepäck, als auch Rucksack mit persönlicher Ausrüstung mit (15 – 20 Kg).

Dort angekommen wurde die Wache besetzt und eine 24 stündige Wachroutine eingeteilt. Dabei galt es sowohl den Torposten (Ein – und Ausfahrtskontrollen), als auch eine Streife zu stellen. Wer das Gelände in Lerbeck kennt weiß, dass man dort auf wenig Entfernung viel Höhenmeter machen kann. Somit war es durchaus auch eine körperliche Herausforderung für den einen oder anderen. Übungseinlagen, wie der Versuch mit falschen Papieren Einlass zu erlangen, unterbrachen die Wachroutine.

Die Gruppe Fw Schröter sicherte den gesondert abgesperrten Bereich um die Baracken. Dazu wurden unteranderem Minen-Sperren installiert.

Unter Aufrechterhaltung der Aufgabenwahrnehmung wurde dann verpflegt und die Gruppen konnten sich behelfsmäßig für die Nacht einrichten.

Eine willkommene Übungsunterbrechung war dann ein gemeinschaftliches Bratwürstchenessen (Spende des Kameraden Bittner).

Danach war an Nachtruhe jedoch nicht zu denken. Gerade zurück in den Gruppenständen hieß es: „Alles auf! Alles einpacken. Dann ging es mit Gepäck nochmal den Berg hinauf. Dort Übernahm die Gruppe HG Gersmeyer die Sicherung des Barackenbereiches unter Einrichtung von Minensperren, Torwache und Streifen. Die Gruppe Fw Schröter übernahm indes die Torwache und Streife im unteren Bereich.

Ein Lob möchte ich auch unseren beiden neuen Kameraden aussprechen, die sich vollkommen unausgerüstet den widrigen Wetterverhältnissen klaglos gestellt haben. Kameradschaftliche Hilfe durch Überlassung von Ausrüstung konnte auch diesen Mangel lindern.

Am nächsten Morgen ging es dann im teilweise strömenden Regen, – jedoch stolz ist unser Sinn – marschierend zum WÜPL dahin.

Fazit: Eine sehr gelungene Übung der Kreisgruppe Minden-Herford.

Blaulichtmeile II / 2017

Am 16.09.2017 fand auf dem Wasserplatz wieder die Blaulichtemeile statt. Im zweiten Teil, der erste fand Anfang des Jahres statt, stand die praktische Ausbildung im Vordergrund. Unterstützt wurden wir dabei vom THW Ortsverband Bünde, dem Löschzug Hunnebrock der Freiwilligen Feuerwehr Bünde, und dem Deutschen Roten Kreuz aus Spenge.

Der Tag begann mit einem fantastischem Sonnenaufgang über der Weser und wir hatten abermals mit dem Wetter Glück. Nach einem kurzem Einführungsunterricht begann die Ausbildung auf den Stationen.

 

 

 

 

 

Auf Station 1 bildete die Feuerwehr Brandbekämpfung von Bränden in der Entstehungsphase aus. Die unterschiedlichen Typen und Handhabungen von Handfeuerlöschern, grundsätzliche Verhaltensweisen und Herangehensweisen an Brände wurden eindrucksvoll mit Beispielen aus der Praxis erläutert. Ein praktischer Teil rundete diese Station ab.

 

 

 

 

Auf Station 2 wurde vom THW mittels Hydraulikschere und -Spreizer das Öffnen eines verunglücktem Fahrzeuges ausgebildet. Nach der Einweisung in das Gerät konnte sich Matthias erst mit einem Hammer, anschliessend mit richtigem Gerät an der Öffnung einer Türe versuchen. Jens gab ihr im Anschluss den Rest, sodass der Zugang zum Verletzten im Fahrzeug gewährleistet war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Station 3 und 4 fanden in den U-Räumen statt. Auf Station 3 wurden verschiedene Situation dargestellt, auf die man im Alltag treffen kann. Schlaganfall Patienten, Schlägerei mit betrunkenen Personen, Arbeitsunfälle. Die Darsteller des Roten Kreuzes simulierten sehr realitätsnah Stresssituationen, die man bei der „normalen“ Erste-Hilfe Ausbildungen so nicht erlebt. Auf Station 4 wurde die HLW wiederholt und an Puppen geübt.

 

 

 

 

Das Drumherum hat auch wieder gepasst. Neben gutem Wetter sorgte der FwRes auch für ausreichend Kaffee und Essen.

 

 

 

 

 

Zum Ende der Ausbildung wurde unter den Augen aller Anwesendem das Dach des Fahrzeuges abgetrennt.

 

 

 

 

Beim abschliessenden Abschlussantreten bedankte sich die Kreisgruppe bei den Ausbildern mit unserem Wappen und einem dreifachem Anker Wirf!  für die gelungene Ausbildung.

 

 

 

 

Ein rundum gelungener Tag, der Teilnehmern wie auch Ausbildern viel Spass gemacht, Wissen vertieft und Neues vermittelt hat.

Vielen Dank an alle Ausbilder und Organisatoren – das sollte in dieser Form sicherlich im kommenden Jahr wiederholt werden.

TH